Eine absolute gelungene Fortsetzung
Klappentext
Auroras Zeit als Valet im Divine District hat ein jähes Ende gefunden. Nun ist sie auf der Flucht – weit entfernt von der einzigen Welt, die sie je kannte. Doch die Schrecken der Vergangenheit lassen Aurora nicht los. Denn Galadons Herrschaft nimmt immer grausamere Züge an, täglich gibt es Hinrichtungen und die Bewohner von Silver City leben in Angst.
Als Colden beschließt, in die Stadt des Lichts zurückzukehren, um Galadon zu einem Kampf auf Leben und Tod herauszufordern, folgt Aurora ihm. Zurück an dem Ort, der sie beinahe alles gekostet hätte, ist sie umgeben von Feinden. Solchen, die ihr offen nach dem Leben trachten, und solchen, deren wahre Absichten im Verborgenen liegen. Die größte Gefahr jedoch ist Colden. Denn für sein Ziel scheint er alles opfern zu wollen – selbst wenn es sie beide zerstört …
Meine Meinung zu „To love a god“
Ihr wisst, zweite Bände und ich, das ist oft so ne Sache. Oft sind es Lückenfüller, die alibimäßig arbeiten und eigentlich nichts anderes sind, als 500 Seiten retardierendes Moment… Aber zum Glück sind nicht alle so und gerade Anna Benning gehört zu den Autor:innen, bei denen ich Hoffnung habe, weil sie mich in der Regel auch bei Band 2 bei der Stande hält.
Band eins, also „To tempt a God“ habe ich ja verschlungen und unfassbar geliebt (die Rezension dazu findet ihr hier), daher war die Erwartung an und Vorfreude auf die Fortsetzung riesig. Als ich ihn in Händen hielt, musste ich alles andere stehen und liegen lassen und sofort starten. Und ja, auch Band zwei habe ich komplett verschlungen.
Es gibt Tropes (auch wenn ich diesen Begriff schrecklich finde und den Kult darum noch viel schlimmer), mit denen ich meist nicht viel anfangen kann, weil sie oft weird geschrieben sind und ich wenig Authentizität drin finde. Doch Anna Benning schafft es, mich vom Gegenteil zu überzeugen:) Gerade „Enemys to lovers“ finde ich in der Regel absolut lächerlich, da es ja einen Grund hat, warum ich eine andere Person nicht ab kann und dass er tolle Oberarme hat, ändert da meine Meinung nicht. AAAAber hier läuft das völlig anders. Aus Spoilergründen kann ich natürlich nichts verratenes bei wenn sogar ICH davon überzeugt werden kann, kann ich euch sagen ES LOHNT SICH!
Ich habe mich riesig gefreut, dass die Gruppe in die Stadt des Lichts zurückkehrt (kein Spoiler, steht im KT), denn das ist auch ein häufiger Kritikpunkt meinerseits. Man liest Band 1, weil man das Setting interessant findet und in den Fortsetzungen ist davon oft nichts übrig. Daher liebe ich es, dass wir in „To love a God“ zurückkehren. Zumal es einfach völlig Sinn ergibt und schlüssig ist.
Das Miteinander und Gegeneinander von Colden und Aurora ist genauso großartig dargestellt, wie ich es in Band 1 schon gefeiert habe. Mich konnten die beiden Figuren einfach durchweg überzeugen.
Ich habe auch „To love a God“ wahnsinnig geliebt und bislang ist die Götterlicht-Reihe vermutlich mein Favorit der Autorin. Ich kann Band 3 kaum erwarten und fiebere ihm jetzt schon entgegen. Ehrlich, ihr müsst das lesen.
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Verlag: Fischer Sauerländer
Erscheinungsdatum: 12.12.2025
Seitenzahl: 512
Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!


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