Anders als erwartet

 

Klappentext und Cover

Die abenteuerliche Reise von Malcom, Damon, Amanda, Wilbur und Jenny – fünf Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten – ist noch nicht zu Ende. Sie stehen kurz davor, das Geheimnis um das mysteriöse Energiefeld im Pazifik zu lüften. Doch dann kommen sie einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur, die alles verändert.

Die Cover der Beastmode-Dilogie sind einfach der Hammer. Sie sind mystisch, düster und faszinierend. Und sie ergeben gemeinsam ein Gesamtmotiv, auf sowas stehe ich ungemein.

 

Meine Meinung zum zweiten Teil von „Beastmode“

Den ersten Band haben ich ziemlich gefeiert und habe seither auf den zweiten hingefiebert. Kurz nach Erscheinen musste ich ihn natürlich auch in Angriff nehmen. Und ich muss sagen, ich schreibe mir ja immer Notizen zu den vorherigen Bänden auf, damit ich in die Fortsetzung wieder rein komme. Aber hier wäre das vermutlich gar nicht so sehr nötig gewesen, denn der einstieg war so gestaltet, dass es doch die eine oder andere Rückblende gab, was mir den Einstieg durchaus auch erleichtert hat. Ich mag das.

Und trotzdem muss ich sagen, dass der zweite Band für mich absolut nicht an den ersten anknüpfen kann. Zumindest nicht, was die inhaltliche Qualität angeht. Im ersten Band war ich begeistert von der Kreativität und der neuen Idee der Story. Im zweiten Band vermisse ich genau das irgendwie völlig.

Es fühlt sich an, als würden die Stationen der „Reise“ stumpf abgearbeitet und die Übergänge fehlen mir hierbei leider komplett. Es ist wie ein Abhaken der Liste.
Aber am meisten hat mich die Auflösung gestört. Ich wusste, es ist eine Dilogie und als ich nur noch 20 Seiten oder so zu lesen hatte, dachte ich „Hä, kommt da doch noch ein dritter Teil? Die Auflösung passt doch niemals auf so wenige Seiten“.
Doch, leider fand sie tatsächlich auf so wenigen Seiten statt und war in meinen Augen leider mehr als unbefriedigend.

Daher konnte mich die zweite Hälfte der Beastmode-Reise nicht annähernd so begeistern, wie es die erste Hälfte konnte. Schade eigentlich, denn das Potenzial wäre da gewesen…

 

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Verlag: planet! (Thienemann-Esslinger Verlag)
Erscheinungsdatum: 13.08.2020
Seitenzahl: 320

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!