Rezension zu „Die Götter von Asgard“ im Rahmen der Fantasywoche 2018

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Kurze Buchvorstellung

*Klappentext*

„Was sagt man zu jemandem, der behauptet, einen vor dem Zorn der Götter schützen zu wollen? Natürlich glaubt die Studentin Ray kein Wort von dem Gerede der mysteriösen Kára über eine Prophezeiung und das mögliche Ende Asgards. Stattdessen ergreift sie die Flucht. Und läuft dabei Tyr in die Arme, der sie auf Anhieb fasziniert. Ray ahnt nicht, dass Tyr als Odins Gesandter um jeden Preis verhindern soll, dass die Prophezeiung eintrifft. Als sich auch noch Loki, Gott der Listen und Heimtücke, in die Geschehnisse einmischt, muss Ray auf einer abenteuerliche Reise ins Reich der Götter und Riesen herausfinden, ob sie wirklich eine Heldin sein kann.“

 

Das Cover von „Die Götter von Asgard“ ist ganz im Droemer Knaur-Stil und sieht echt toll aus. Auch die Wahl des hellblauen Hintergrunds passt sehr gut, allerdings würde die Begründung spoilern, deshalb verzichte ich an dieser Stelle darauf 😉

 

Die Geschichte

Ray rasselt mal wieder durch eine Prüfung im Studium und ist ziemlich verzweifelt. Da bietet es sich doch an, dass ihr Kára – eine Fremde – einen Ausweg bietet. Sie kann ja nicht ahnen, dass Kára der Überzeugung ist, dass sie, Ray, die Heldin sein könnte, die in einer Prophezeiung erwähnt wird. Sie soll Einfluss auf Asgard haben und deshalb soll sie sich in größter Gefahr befinden.
Bleibt ihr also nur, es selbst herauszufinden, ob sie eine Heldin ist und welche Folgen das für alle Beteiligten wirklich haben könnte.

 

Meine Meinung

Als bekennender Marvel-Fan (ich verweise hiermit auch auf meine Rezension einer DC-Heldin, nämlich Wonder Woman) war natürlich direkt klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Besonders, da es ja um Asgard geht und Thor es mir im Marvel-Universum besonders angetan hat.

Die Beschreibung der Götterwelt finde ich durchaus gelungen, auch wenn es mir stellenweise etwas schwer fiel, meine Vorstellung mit dem Buch zu vereinen, da die Orte anders hießen als in den Verfilmungen. Ich weiß natürlich, dass das Buch nichts mit den Filmen zu tun hat, aber man hat ja Assoziationen im Kopf. Dennoch Asgard und die angrenzenden Welten sehr interessant beschrieben und mir gefällt vor allem die Verbindung der einzelnen Welten.

Die Idee, dass ein Mensch Einfluss auf die Götterwelt hat und Bestandteil einer Prophezeiung ist, hat mir wirklich gut gefallen, allerdings habe ich auch einige Kritikpunkte.

So war mir die Geschichte an sich etwas zu sehr auf eine potenzielle Lovestory ausgelegt. Dadurch hat der Fantasy- und Götteraspekt an Tiefe eingebüßt.
Auch fand ich das Finale und die damit verbundene Auflösung etwas dünn. Es war zu einfach und zu schnell abgehandelt, das fand ich etwas schade.

Am meisten Probleme hat mir aber Ray bereitet. Sie war mir als Figur zu oberflächlich. Ich wurde einfach nicht mit ihr warm. Sie war so naiv und hat kaum Kampfgeist gezeigt. Als dann noch Märchenfiguren aufgetaucht sind, die ich so gar nicht mit „Die Götter von Asgard“ assoziiert hatte, bekam ich den Eindruck, Liza Grimm wollte etwas zu viel und hat dabei etwas an Grifffestigkeit verloren.

Trotzdem war es eine schöne Geschichte für zwischendurch, die 3 von 5 Bücher von mir bekommt.

 

 

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Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 01.03.2018
Seitenzahl: 304
ISBN: 978-3-426-52252-3