Eine ganz neue Perspektive

Klappentext

Meghan, Brecia und Skye haben nur eines gemeinsam: Alle drei starben durch denselben Mann.
Online machte er Jagd auf sie und spielte dabei den perfekten Gentleman. Sein strahlendes Lächeln verbarg die Tatsache, dass seine Dates verbuddelt in der Erde enden.
Und er wird weitermachen.
Die Einzigen, die ihn aufhalten könnten, sind seine Opfer. Meghan, Brecia und Skye mögen tot sein, aber sie sind nicht verschwunden.
Ihre Geister werden einen Weg finden, um ihren Mörder aufzuhalten.
Der Spuk hat begonnen.

Meine Meinung zu „Frag nach Andrea“

So viele Bücher über Mörder und Serienmörder betrachten vor allem die Täter, während sich an die Opfer so gut wie niemand erinnert. Oder fällt euch spontan ein Name eines Opfers von Jeffrey Dahmer ein?
„Frag nach Andrea“ dreht den Spieß um und erzählt die Geschichte aus der Sicht der Opfer. Allein davon war ich direkt begeistert.

Meghan, Brecia und Skye geben sich nicht einfach damit zufrieden, dass sie ermordet wurden, sondern beschließen, dem Mörder keine Ruhe zu lassen. So weit so vielversprechend. Ein wenig hat mir hierbei der im Klappentext versprochene Spuk gefehlt. Für meinen Geschmack hätte es durchaus heftiger zugehen dürfen. Ich hatte gehofft, der Täter müsste die Hölle durchmachen, die die Frauen irgendwie auch durchlebt haben. Davon gab es für meinen Geschmack zu wenig.

Interessant fand ich die Darstellung des „tot seins“ aus Sicht der drei Frauen. Wie „erleben“ sie ihr Sterben, ihren Tod und wie sich das alles für sie entwickelt hat. Das war mal etwas ganz Neues und hat mir richtig gut gefallen.
Auch die grundsätzliche Entwicklung des Plots war wirklich sehr gelungen!

Ich würde also sagen, es ist eines der harmloseren Bücher und gut für Einsteiger geeignet. Für mich hätte es gerne heftiger zugehen dürfen.

Must read

 

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Verlag: Festa Verlag
Erscheinungsdatum: 26.05.2025
Seitenzahl: 352
Übersetzer:in: Claudia Rapp

 

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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