Idee toll, schwierige Umsetzung
Klappentext
Die eine ist eine rachsüchtige Prinzessin, die ihren Bruder vom Thron stürzen will.
Die andere eine Priesterin auf der Suche nach ihrer Familie.
Gemeinsam werden sie das Schicksal eines ganzen Reiches verändern!Prinzessin Malini, von ihrem despotischen Bruder ins Exil geschickt, verbringt ihre Tage damit, von Rache zu träumen, während sie im Hirana eingesperrt ist, einem uralten Felsentempel, der einst als Quelle des magischen todeslosen Wassers verehrt wurde, doch inzwischen nur noch eine verfallende Ruine ist.
Die Geheimnisse des Hirana sind es, die Priya locken. Aber um die Wahrheit über ihre Vergangenheit zu verbergen, arbeitet sie als Dienerin im Haushalt der verhassten Regentin, beißt sich auf die Zunge und putzt Malinis Gemächer.
Doch als Malini Zeuge von Priyas wahrer Natur wird, werden die Schicksale der beiden unwiderruflich miteinander verwoben … Und gemeinsam werden sie ein Imperium in Flammen setzen.
Meine Meinung zu „Der Jasminthron“
Nachdem ich einige begeisterte Stimmen zu der Geschichte gehört habe, war ich super neugierig und habe mich recht schnell hineingestürzt. Die ersten 150 Seiten lief es auch ganz gut. Man wird in die Welt eingeführt und lernt die Protagonistinnen Priya und Malini kennen.
Doch dann begann mich die Geschichte langsam zu verlieren. Es wurden ziemlich viele Gedanken aufgemacht und dann unbeendet stehen gelassen. Die Entwicklung der Geschichte, sowie der Beziehung zueinander stockte und ging so langsam voran, dass ich das Gefühl hatte, bis zu Schritt 2 hätte ich Schritt 1 schon wieder vergessen.
Ich finde das indisch inspirierte Setting super, besonders weil es eben von den Wurzeln der Autorin inspiriert wurde. Doch so ganz wollte der Funke nicht auf mich überspringen.
Zu wenig Handlung wird auf für meinen Geschmack zu vielen Seiten verarbeitet.
Möglicherweise wurde ich durch die Ankündigung einer sapphic Romantasy auf Irrwege geführt, denn diese Romanze läuft unauffälliger und hintergründiger ab, als ich erwartet habe, obwohl sie trotzdem tragend für die Geschichte ist.
Den feministischen Aspekt, als Frauen die Welt umzukrempeln und das Reich zu stürzen, kann ich durchaus anerkennen, aber das reicht für mich am Ende nicht aus, um die Trilogie weiterzuverfolgen. Letztendlich sind die Bände dafür einfach zu dick, um mich am Ball zu behalten. Für meinen Geschmack hätte eine Reduktion um 1/3 der Seiten der Story gut getan, aber das ist natürlich Geschmacksache. So slow ist einfach nichts für mich.
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Verlag: CrossCult Verlag
Erscheinungstermin: 03.03.2025
Seitenzahl: 656
Übersetzer:in: Katrin Lechtermann
Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!


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