Unerwartet, wie immer bei Mellick 🙂
Klappentext
Benjamin ist in die Matrjoschka Ynaria verliebt.
Eine lebendige, atmende Holzpuppe, in deren Inneren eine Ansammlung anderer Wesen lebt.
Trotz aller Einwände sind die beiden fest entschlossen zu heiraten. Doch für eine gemeinsame Zukunft muss Benjamin jede Facette von Ynaria kennenlernen, bevor ihr Volk die Heirat zulässt.
Also schließt sich Benjamin mit seiner Braut ein, und nach und nach öffnet sie sich. Manche ihrer Persönlichkeiten sind sexy, manche abscheulich, manche gefährlich … und einige lassen ihn sogar vor Angst erzittern.
Meine Meinung zu „Stacking Doll“
Dass Mellick abgefahrenes Zeug schreibt, ist ja wirklich nix Neues, daher war es auch keine große Überraschung, dass er auf die Idee kommt, seinen Protagonisten eine Beziehung mit einer Matrjoschka führen zu lassen.
Und doch ist es jedes Mal der Knaller, dass er es schafft, aus diesen abgefahrenen Geschichten etwas zu machen, womit halt wirklich keiner rechnen würde. Jede neue „Schicht“ von Ynaria konnte mich auf eine Art überraschen und faszinieren, die mich einfach nur lachend und kopfschüttelnd zurückgelassen hat.
Recht schnell entwickelte sich die Story in eine so absurde Richtung, dass ich einfach nicht erwartet hätte, dass es so wird. Aber zu keiner Sekunde hat sie mich verloren. Ich musste mich wirklich zwingen, das Buch aus der Hand zu legen und trotzdem hatte ich es fast an einem Stück durch.
Für meinen Geschmack ist „Stacking Doll“ im oberen Drittel der Mellick-Bücher, auch wenn es die Eisdiele, Candyland und Quicksandhouse noch nicht ablösen konnte. Ob es eine Idee für Mellick-Einsteiger:innen ist… vielleicht gäbe es softere, aber an sich bekommt man schon ein ganz gutes Bild, welche Art von Glitzerknete in seinem Kopf am Werk ist:)
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Verlag: Festa Verlag
Erscheinungsdatum: 01.04.2026
Seitenzahl: 176
Übersetzer:in: Simona Turini



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