Würdiger Abschluss der Trilogie

Klappentext

Seit Cassius Aurora entführt hat, spürt sie, wie sie sich selbst immer mehr verliert. Als seine Valet ist sie magisch an ihn gebunden und kann weder fliehen … noch sich der Macht des Atherionzepters entziehen, die sie von Tag zu Tag mehr vereinnahmt. 
Während Colden als neuer Herrscher über die Götter verzweifelt nach Aurora sucht, gerät die Ordnung in Silver City ins Wanken. Im Verborgenen wächst eine Bewegung, die nicht nur Coldens Sturz, sondern die Rückkehr uralter Schöpfer herbeisehnt. Und Aurora ist der Schlüssel zu ihrer Befreiung.
Zwischen Cassius, der etwas Größeres in ihr sieht, und Colden, der eine Version von ihr liebt, die kaum noch existiert, muss Aurora eine Entscheidung treffen. Und diese wird nicht nur über das Schicksal der Welt bestimmen, sondern auch darüber, wessen Leben sie bewahren kann – und wen sie vielleicht für immer verliert …

 

Meine Meinung zu „To Break a God“

Bislang konnte mich noch jede Trilogie von Anna Benning überzeugen und ich würde sagen, die Götterlicht-Trilogie ist mein Favorit. Wie eigentlich immer fand ich Band 1 am besten und oft ist ja das Finale dann noch mal crazy, aber ich muss sagen, für mich blieb es bei Band 1.

Ich habe das Valet-System sehr geliebt und ich mochte auch, was dieser dritte Teil daraus gemacht hat.
Bis zum Schluss konnte ich mir das Konzept „Atherionzepter“ nicht so recht vorstellen ehrlicherweise, weil ein Zepter für mich einfach keine Identität hat und somit auch weder denken noch fühlen kann. Aber das hat meinem Lesevergnügen nicht geschadet. Wäre es für mich greifbarer gewesen, hätte die Reihe für mich eben noch mehr Potenzial gehabt.

An manchen Stellen war der Verlauf der Geschichte für mich ein wenig sprunghaft, weshalb sich das Finale nicht auf Platz 1 schieben konnte. Außerdem tue ich mich ganz oft schwer damit, wenn in Band 1 einer Reihe ein Szenario aufgemacht wird (wie hier „Silver City“ oder bei Vortex der Wald), ich mich in dieses Konzept verliebe und mehr darüber lesen möchte… und die Folgebände dann wo ganz anders spielen und die Rahmenbedingungen einfach anders sind. Das checke ich nie so ganz.

Allerdings mochte ich Aurora so super gerne, dass ich hier bis zum Schluss das Interesse nie verloren habe. Cassius und Colden haben teilweise wechselhafte Gefühle in mir geweckt und sie haben sich das Zepter (pun intended) in die Hand gegeben, wer mich gerade mehr genervt hat. Aber auf eine Art, die zur Story passte und mich nicht abgeschreckt hat.

Insgesamt finde ich das Finale solide, auch wenn da noch bisschen Luft nach oben gewesen wäre, so wie ich ihre anderen Reihen kenne.

Must read

 

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Verlag: Fischer Sauerländer
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Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!