Nicht ganz so, wie ich erhofft hatte

Klappentext

Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Los: Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis. Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu wenden: Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen. Aber alles hat seinen Preis: Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein.

Währenddessen geht Musiker Ethan in London auf die verzweifelte Suche, wer den brutalen Mord an seiner Mutter begangen hat, und kommt einer unheilvollen Verbindung auf die Spur. Und mit jedem Tag, der vergeht, steigt die Anzahl der Toten …

 

Meine Meinung zu „Die Villa“

Ich bin bekennender Fan von Markus Heitz und habe nahezu alles von ihm gelesen. Und auch wenn man vermuten könnte, dass gerade ein Spukhaus in Kombination mit einem meiner liebsten Autor:innen ein nobrainer wäre, muss ich sagen, dass mich „Die Villa“ leider nicht so überzeugen konnte.

Es startete sehr spannend und ich hätte fast glauben können, wir stehen am Anfang eines Spukhaus-Romans von Festa. Doch leider konnte dieser Eindruck nicht so lange aufrecht erhalten werden. Der Spukaspekt hatte mir hier einen fantastischen Anteil, der für mich nicht so ganz passte. Dass es sich über übernatürliche Begebenheiten handelt, ist ha völlig klar, aber mir gefiel die Richtung einfach nicht, die es hier einschlug.

Doreen als Mutter war mir an vielen Stellen zu naiv und verantwortungslos, während ich ihre Tochter zwar hin und wieder verstehen konnte, sie mich aber auch immer wieder genervt hat. Teenager, okay, aber hier hat es mich gestört.

ich habe darauf gehofft, dass es noch ein zwei Wendungen nimmt, die mich wieder ins Buch ziehen würde, aber die Story hatte andere Pläne und so hat es mich recht schnell verloren. Es ist sicher kein schlechtes Buch, aber für mich war es eher nichts. Ich hoffe, das nächste Horror-Buch von Markus Heitz passt besser, sonst werde ich wohl eher bei seinen Fantasy-Geschichten bleiben, davon gibt es ja zum Glück viele und es werden immer mehr.

leider nicht meins

 

*Werbung*

Kaufen könnt ihr das Buch hier!

Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 03.08.2026
Seitenzahl: 336

 

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!