Atmosphärisch, aber mir fehlte etwas

Klappentext

Wer den Teufel jagt, findet die Hölle.

Drei Jahre nach den albtraumhaften Ereignissen im Haus des Exorzisten versucht die Familie Hill, zur Normalität zurückzukehren – bis sie ein erschreckender Anruf erreicht. Daniels Bruder will das alte Farmhaus kaufen, um eine von Amityvilleinspirierte Spukattraktion daraus zu machen.
Und so erwacht in dem alten Gemäuer erneut die dunkle Macht, und unter den Besuchern breitet sich unheilbarer Wahnsinn wie eine Krankheit aus.
Denn das Böse war niemals verschwunden. Es hat nur gewartet.

Meine Meinung zu „Das Haus des Exorzisten 2“

Ganz grundsätzlich war ich überrascht, als ich gehört habe, dass es einen zweiten (und wie ich jetzt weiß auch dritten Band) geben wird, da für mein Gefühl die Geschichte eigentlich abgeschlossen war. Aber weil mir Band 1 gefiel, war ich natürlich trotzdem neugierig.

Leider muss ich aber sagen, dass ich den zweiten Band schon spürbar schwächer fand. Wo mir der erste Teil Gänsehaut über den Rücken gejagt hat und mich nahezu ans Buch fesseln konnte, so hatte ich schon zu Beginn Schwierigkeiten, rein zu kommen. Ich dachte, der Zeitpunkt passe vielleicht nicht und gab ihm später eine neue Chance.

Das hat sich gelohnt und ich konnte mich in die Geschichte einarbeiten. Aber so ganz sprang der Funke bis zum Schluss nicht über. Zum Einen hatte ich Schwierigkeiten mit dem Namen, der dem Dämon gegeben wurde (gab es den Namen im ersten schon und ich habs nicht mehr aufm Schirm??). Ich fand den so…komisch, dass ich ihn dadurch weniger ernst nehmen konnte.

Was mir aber richtig gut gefallen hat, waren die Kapitel, die wir aus der Sicht des Bösen erleben. Das fand ich wirklich richtig spannend und unterhaltsam.
Insgesamt ist es ein Buch, das man super gut lesen kann, aber ich hatte mir einfach ein wenig mehr erhofft. Der erwartete Grusel war nur ziemlich klein und ich denke, da wäre mehr drin gewesen.

Ich kann nicht genau sagen, was hätte anders sein müssen. Ich denke, ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

für zwischendurch

 

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Verlag: Festa Verlag
Erscheinungsdatum: 06.07.2026
Seitenzahl: 464
Übersetzer:in: Sylvia Pranga

 

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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