Gruselstory but make it cute

Klappentext

Travis und seine Schwester Corey verbringen den Sommer im Gasthaus ihrer Großmutter in Vermont. Seit Jahren halten sich Gerüchte, dass es dort spukt.
Für jeden Streich zu haben, beschließen die beiden, selbst ein wenig nachzuhelfen – und lösen damit mehr aus, als ihnen lieb ist.
Sie wecken echte Geister und eine dunkle Präsenz, die bedrohlich durch die Flure streift.
Und plötzlich geht es nicht mehr um Spaß, sondern ums Überleben.
Was ist in Fox Hill wirklich geschehen? Das müssen die Geschwister herausfinden …

Meine Meinung zu „Was in jenem Sommer erwachte“

Ich mag die Farbgebung des Covers wirklich sehr und auch sonst finde ich die Gestaltung sehr gelungen. Sie Seiten sind innen mit einem Zierrand ausgestattet, der sehr gut zur Story passt. Es ist also auch optisch ein sehr gelungenes Buch. Aber tatsächlich gefiel es mir nicht nur optisch richtig gut.

Zunächst war es mir gar nicht so bewusst, auch wenn es der Klappentext eigentlich verrät: Die Protagonist:innen sind Kinder. Das heißt, wir erleben hier eine Haunted House Geschichte aus der Perspektive von zwei Geschwistern, die eindeutig noch Kids sind. Und ich liebe es. Sie sind frech, sie sind kreativ und sie sind völlig unbedarft. Beste Voraussetzungen also um versehentlich das völlige Chaos auszulösen.

Genau diese Perspektive ist es, die „Was in jenem Sommer erwachte“ für mich etwas so Besonders gemacht hat. Die Naivität und Unbedarftheit von Kindern zu sehen und wie sie versuchen, das Problem zu lösen, fand ich einfach cute.
Klar, ist die Geschichte dadurch etwas weniger gruselig, aber das ist für mich völlig in Ordnung. Ich brauche nicht auf jeder Seite einen Schocker, der mir den Atem raubt. Unter die Haut geht die Story nämlich trotzdem ganz schön. Ein bisschen anders als erwartet, aber es hat mich ganz schön mitgenommen.

Der Schreibstil ist locker und angenehm, sodass man geradezu durch die Seiten fliegt. Es macht unheimlich Spaß und dadurch, dass es nur etwas über 200 Seiten sind, ist die Geschichte sehr kompakt und hat keinerlei Längen.
Ich kann „Was in jenem Sommer erwachte“ eigentlich echt jedem empfehlen. Einsteiger:innen, aber auch Alteingesessenen, die einfach mal was Anderes ausprobieren möchte und nicht immer super viel Blut und Horror brauchen.

Must read

 

 

 

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Verlag: Festa Verlag
Erscheinungsdatum: 02.07.2026
Seitenzahl: 224
Übersetzer:in: Sylvia Pranga

 

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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